Die Beseitigung von Schimmelpilzen in Wohnräumen und öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten ist ein relevantes Tätigkeitsfeld für qualifizierte Malerbetriebe. Ein Sanierungsstau oder Schäden an der Bausubstanz führen oft zu Feuchtigkeitseintritt und nachfolgendem mikrobiellen Befall.
Dieser Schimmelbefall birgt erhebliche Gesundheitsrisiken, darunter ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen und Asthma, besonders bei Kindern. Eine fachgerechte Sanierung nach den Vorgaben des Umweltbundesamtes umfasst zwingend mehrere Schritte: Ursachenermittlung, Beseitigung der Ursache, Schimmelentfernung, Reinigung und eine abschließende Erfolgskontrolle durch unabhängige Fachleute.
Um diese Arbeiten sicher und zulässig durchführen zu können, müssen Malerbetriebe spezielle Arbeitsschutzbestimmungen, wie die DGUV Information 201-028, einhalten. Zudem ist eine qualifizierte Fortbildung zwingend erforderlich, die durch ein Zertifikat (z. B. Sachkunde „Erkennen, Sanieren, Vermeiden von Schimmelpilzen in Innenräumen“) nachgewiesen wird.
Für Mitglieder der Maler-Innung ergibt sich daraus ein klarer Marktvorteil: Interessierte Verbraucher können zertifizierte Fachbetriebe gezielt über die Regionalsuche der Internetseite www.maler.org finden.
Quelle: Maler und Lackierermeister
